Bleiben Sie mit uns in Verbindung! Telefon +41 55 422 16 00
Filter schließen
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Stratheden The Lost Distillery Whisky Series 2 Batch 1 46%
Stratheden The Lost Distillery Whisky Series 2...
Tasting Notes: In der Nase sehr fruchtig, deutliche Anklänge von Orangenschale und frischen Früchten. Der erste Eindruck: Die Früchte werden exotisch, der Whisky schmeckt nach Banane und Mango, dann kommen deutliche Honig- und...
Inhalt 0.7 Liter
CHF 95.00 *

Produkte von The Lost Distillery Company

The Lost Distillery Company ist ein unabhängiges ‚Boutique Scotch Whisky-Unternehmen’. Besessen von ihrem Handwerk, werden keine Kompromisse gemacht, wenn es um Qualität geht. Ihre Mission ist es, moderne Abfüllungen legendärer Whiskys zu kreieren, mit der gleichen Handwerkkunst wie vor fast 100 Jahren. Dies zeigt sich auch im gewählten Logo: Die ‚Triskele‘ ist ein altes keltisches Symbol, das die Wiedergeburt symbolisiert. Die Firmen-eigene Interpretation umfasst die Kernkomponenten der Whisky-Herstellung – Fass, Wasser und Gerste.

Es gibt keine magische Formel dafür, was The Lost Distillery Company macht. Es gibt kein Lager mit über den Jahren vergessenem Whisky, es gibt kein Geheimrezept, auch besteht keine Absicht, verlorene Brennereien wieder zu eröffnen. Alle Antworten zu ihrem Tun finden sich in Geschichtsbüchern

Unter der Führung von Prof. Michael Moos von der Universität Glasgow arbeitet ein ganzes Team an der Recherche über alte, vergessene Whiskys. Im Fokus stehen dabei zehn so genannte ‚Schlüsselkomponenten‘, die für den ursprünglichen Charakter von altem Whisky wesentlich sind. Das Team spielt eine zentrale Rolle, denn es muss herausfinden, wie wohl ein Whisky geschmeckt haben könnte. Je nachdem, welche Informationen gefunden werden, kann daraus interpretiert werden, was für ein Profil ein Whisky hatte und wie er vielleicht geschmeckt hat.

Die 10 Schlüsselkomponenten

  • ÄRA – Das Datum der letzten Destillation hat eine entscheidende Bedeutung. Wie bei den meisten Brennereien haben sich Geschmack und Prozesse mit den Jahren verändert. Der Ausbau der Eisenbahn im letzten Jahrhundert förderte auch den Bau von grösseren Brennereien und dies veränderte auch das Handwerk der Whiskyherstellung. 
  • LAGE – Benachbarte Brennereien haben vielleicht ähnliches Quellwasser, Gerste oder Hefe verwendet. Vielleicht haben diese Brennereien das gleiche „Know-how“ benutzt und sind heute noch aktiv. 
  • WASSER – Ein Kernbestandteil von Whisky ist Wasser. Hier stellt sich die Frage, ist das Wasser hart oder weich? Welchen Mineraliengehalt hat das Wasser? 
  • GERSTE – Der wichtigste Aspekt der Gerste ist der Phenolgehalt. Wo wurde die Gerste angebaut? Wie konsistent war die Ernte? 
  • HEFE – Wieso sind einige Sauerteigbrote besser als andere? Hefe hat bei der Herstellung grossen Einfluss auf das Endprodukt. 
  • TORF – Wurde die Gerste getorft oder nicht? Wie viel Torf wurde verwendet und wurde dieser lokal beschafft? Was für einen Einfluss hatte der Torf auf den Phenolgehalt beim fertigen Whisky? 
  • MASH TUN – Aus welchem Material wurde sie gefertigt? War sie offen oder geschlossen? Wie wurde die Temperatur kontrolliert? Hefeaktivitäten beispielsweise werden bei Temperaturschwankungen gehemmt. 
  • WASHBACK – Diese wurden traditionellerweise aus Douglas-Tanne aus Oregon gemacht. Dieses Holz wurde gewählt, weil es fast keine Maserung und Äste hat. 
  • BRENNBLASE – Grösse und Form der Brennblasen haben massgeblichen Einfluss auf den Gesamtcharakter eines Destillats. Eine kleine Brennblase erlaubt mehr Kontakt zur Kupferoberfläche, mit der Folge, dass der Spirit schwerer und dickflüssiger wird. 
  • HOLZ – Welche Fässer wurden für Lagerung und Transport benutzt? American Barrels? Ex-Sherry-Fässer? Der Vormieter hat grossen Einfluss auf den Geschmack.

All dies ist wichtig – Daneben ist aber auch wichtig zu wissen, was nicht in einen Whisky gehört. Vor hundert Jahren kannte man z.B. Kältefiltrierung oder Karamell-Färbung noch nicht. Entsprechend wird beides von The Lost Distillery Company nicht angewendet.

Aufgrund dieser Erkenntnisse beginnt das Produktions-Team nun mit der Interpretation des Whiskys, auf der Grundlage von acht Geschmacksnuancen: Torfig – Floral – Fruchtig – Getreide – Wein – Holz – Schwefel – Fehlnoten.

Der dritte Schritt bei der Herstellung ist der wohl interessanteste, aber auch der herausforderndste. Er wird ‚Debatte‘ genannt. Das Recherche- und Produktions-Team sowie eine Gruppe ausgewählter ‚Nasen‘ versuchen mittels Blending, den alten Whisky wieder zum Leben zu erwecken. Dieser Prozess braucht viel Zeit und Erfahrung. Erst wenn alle mit dem Resultat zufrieden sind, bekommt der Whisky das Gütesiegel von The Lost Distillery Company.

Quelle:
http://www.lost-distillery.com

Zuletzt angesehen